Fische aus Stoffresten

Schneggi liebt es in ihrer Spielküche neue Dinge auszuprobieren. Ganz besonders, wenn es so ein außergewöhnliches Rezepte wie diese Fischsuppe hier ist. Pack deine Stoffreste aus und las dich auf eine Fischreise der besonderen Art ein, Viel Spaß:

Für viele Fische oder eine ganze Fischsuppe brauchst du:

  • Eine ausrangierte Jeanshose – frage hierfür am besten deine Eltern welche Hose du nehmen darfst!
  • Stoffreste oder aussortierte T-Shirts (kombiniere ruhig viele unterschiedliche Stoffarten)
  • Pailetten oder auch Perlen in verschiedenen Farben und Formen
  • Textilkleber / Schneggi nimmt zum Beispiel den Uhu creativ Kleber
  • Stoffschnipsel oder Füllwatte
  • Schere
  • Feine schlanke Nadeln & Stecknadeln
  • farbiges Nähgarn oder auch Lurexgarn was so schön glitzert
  • Pappkarton oder Tonpapier für die Schablone
  • Zauberstift oder Kreide
  • Bleistift
  • Tischset oder Schutzdecke

So nun gehts endlich los:

Male dir mit einem Bleistift eine Fischform auf ein Stück Pappe und markiere dir noch Mund und Auge darauf. Nun kannst du die Schablone mit einer Schere ausschneiden.

Schneggis gebastelte Vorlage hat ein Außenmaß von 11 cm x 6 cm – Schneggi verwendet auch unterschiedliche Größen, da im Meer es ja auch 1000 unterschiedliche Größen und Formen an Fischen gibt.

Nun lege dir die Schablone auf die Hosenkrempe deiner alten Jeanshose oder auf dein Stoffstück und zeichne die Ränder der Schablone mit einem Zauberstift nach.

Nun zeichnest du noch den Mund auf und markierst dir mit einem Punkt die Position der Augen. Schneide nun vorsichtig die Form aus.

Damit du den Fisch später auch mit Leben füllen kannst, brauchst du noch einen zweiten “Fisch”. Lege nun deine Schablone wieder auf einen anderen Stoff und zwar so das der Fisch dich wieder mit seinem Gesicht anschaut. Dann erneut die Schablone übertragen und ausschneiden.

So nun geht es an das Dekorieren deines Fisches. Lass dir nun am besten von einem Erwachsenen wie Mama oder Papa helfen. Die ausgesuchten Pailetten oder Perlen kannst du entweder mithilfe des Textilklebers draufkleben oder mit Nadel und Faden draufnähen.

Schneggi zeigt dir beide Varianten….

Variante 1: Pailietten aufnähen

Beim Nähen bitte unbedingt als erstes die Nadel testen ob diese von der Größe des Nadelöhrs überhaupt durch die Pailetten oder die Perlen passt.

Schneide dir eine Armlänge an Garn ab, fädel ein Ende in das Nadelöhr und verzwirbel die Fadenenden so miteinander, dass es ein guter Knoten entsteht. Nun kann es losgehen… Stecke von der Rückseite deines einen Stoffstückes hindurch und ziehe den Faden einmal durch, so dass der Knoten stecken bleibt.

Nun piekst du mit der Nadel eine Pailette oder Perle auf und ziehst sie auf die Schnur. Steche nun wieder 3-4 mm neben das letzte Einstichsloch und ziehe die Nadel hindurch. Steche jetzt wieder ein bisschen weiter in den Stoff und wiederhole den Vorgang so lange bis du auf deinem Fisch genügend Perlen und Pailetten aufgenäht hast.

Variante 2: Pailetten draufkleben

Beim Aufkleben der Pailetten musst du Eines beachten: mach lieber kleine Kleckse als zu große, da es sonst eine Klebeschlacht wird. Lege dir am besten ein Tischset oder eine Schutzdecke über den Tisch. Mach immer nur 3 – 4 Kleckse und gib dann die Pailetten drauf, damit diese auch genau auf dem Klebefleck haften – denn der Kleber trocknet recht schnell weg.

So nun geht es für den Fisch an die Nähmaschine

Lege nun die fertig gestalteten Fischhälften so zusammen, dass du zu beiden Seiten die Pailetten und das Fischgesicht sehen kannst. Fixiere es am Besten mittig mit einer kleinen Stecknadel.

Nun stellst du die Nämaschine auf einen Geradstich mit der Stichlänge 3 und die Nadelposition am besten so einstellen, dass sie etwas links versetzt zur Füßchenmitte einsticht.

Nun legst du den Fisch so unter den Nähfuß, dass der Fischkörper links neben der Nadel liegt. Wenn du los nähst, solltest du darauf achten, dass die Mitte vom Fuß auf der Stoffkante fährt. Da die Maschinennadel etwas links platziert ist, nähst du automatisch gerade.

Schneggis Tipp: Nimm zum Füllen einfach deine abgeschnittenen Stoffreste. Schneide sie einfach in kleine Stücke, damit du sie auch gut in den Fisch reinlegen kannst.

Wenn du ungefähr die Hälfte abgenäht hast, stoppst du und lässt die Nadel unten versinken. Dann stellst du das Füßchen hoch und klappst die obere Lage weg. Dann füllst du den Fisch mit kleinen Stoffschnipsel oder mit einer Füllwatte.

Lege die obere Lage wieder zurück, senke das Füßchen und drücke die gefüllten Stellen leicht nach unten, um weiterhin sauber abzunähen. Zum Schluss versiegelst du bitte noch die Naht und schneidest die Fäden kurz ab.

Nun kannst du unschöne oder überstehende Stoffränder knappkantig abschneiden. Bei Stretchstoffen nochmal die Rändern mit einem Zickzackstich mit Stichlänge 2 und Stichbreite 4 abnähen, damit die Ränder sich nicht auflösen können.

Schneggis tipp bei den kleinen fischen:

Bei den recht kleinen Fischen ist es sinnvoll die untere Lage erst nach dem Nähen abzuschneiden. Verwende ruhig ganz unterschiedliche Stoffe wie Leinen mit Jeansresten oder Jersey mit einem stabilen Webstoff.

Wenn du ganz viele Fische in verschiedenen Größen, Formen und Farben genäht und gebastelt hast, dann schmeiß die Fische einfach fix in den “Kochtopf” und füge noch ganz viel Liebe hinzu. Kurz “köcheln” lassen und dann servieren.

Schneggi und Spatzl wünschen dir ganz viel Spaß beim Nähen und würden sich auch sehr freuen, wenn du uns deine Erfahrungen mit der Bastelanleitung unten im Kommentar schreibst oder uns direkt unter [email protected] deine Bilder von der Fischsuppe schickst.

Unser Superrezept für ganz viel Liebe findest du übrigens hier.

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