Knäckebrot mit Loch – wie in Schweden

Knäckebrot mal wie aus Schweden:

Von der Reise nach Schweden haben Schneggi und Spatzl etwas ganz besonders Leckeres mitgebracht: das schwedische Knäckebrot mit dem typischen Loch. Warum mit Loch fragst du dich jetzt sicherlich oder? Wir lösen es gleich auf – versprochen! Da beide unterwegs immer eine kleine knackige Stärkung brauchen, ist dieses Knäckebrot für Schneggi und Spatzl wirklich der perfekte Pausensnack. Unfassbar lecker mit einem Aufstrich wie Leberwurst oder Marmelade, können beide nicht genug davon bekommen. Nun aber zum Rezept und was es mit dem Loch im Knäckebrot auf sich hat.

In Schweden hatte das Knäckebrot schon immer eine Kreisform und mit einem Loch in der Mitte. Vor hunderten von Jahren wurde das Knäckebrot nämlich zum Trocknen auf eine Stange in der Vorratskammer aufgezogen, damit es besonders knusprig wird. Übrigens heißt es auf schwedisch: Knäckebröd.

Bei unserem typisch deutschen Knäckebrot – so wie du es vielleicht kennst – sind hingegen lauter kleine Löcher eingearbeitet, damit beim Backen die Feuchtigkeit besser rausgehen kann und es besonders knusprig wird.

So nun aber ran an das Knäckebrot:

Für ca. 12 Stück brauchst du folgende Zutaten:

  • 1/2 EL Trockenhefe
  • 150 ml Wasser
  • 1/2 TL Honig
  • 65 g Weissmehl
  • 200 g Roggenvollkornmehl oder Dinkelvollkornmehl
  • 3/4 TL Salz

Nun starten wir endlich mit dem Teig:

Die Trockenhefe, Wasser und Honig in einer Schüssel zusammen vermischen bis sich die Hefe aufgelöst hat. In einer anderen Schüssel das Mehl abwiegen. Die Hefemischung und das Salz zugeben und gut verkneten. Nun lass es eine Stunde in der Schüssel ruhen. Lass dir den Ofen am besten von einem Erwachsenen auf 200 °C Umluft einstellen, wenn der Teig geruht hat.

Bereite jetzt ein Blech mit Backpapier vor sobald die Stunde um ist. Jetzt darf der Teig endlich weiter verarbeitet werden. Den Teig in 12 kleine Portionen unterteilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Lass dir nun bitte von einem Erwachsenen helfen, damit die einzelnen Teigportionen gleichmäßig auf eine Stärke von 1 mm kommen.

Stell dir jetzt eine kleine Schüssel mit circa 12 cm Durchmesser bereit, mit der du den Teig zum Kreis ausstechen kannst. Zudem noch ein Eierbecher, den du für das Ausstechen der Mitte nimmst. Wenn der Teig fertig ausgerollt ist, geht es los mit den Kreisen ausstechen. Erst die große Schüssel nehmen und dann in der Mitte mit dem Eierbecher den Kreis ausstechen.

Ab in den Ofen mit dem Knäckebrot

Jetzt kommt das Wichtigste: Nehme die ausgestochenen Kreise vorsichtig – zum Beispiel mit einem Tortenheber – und lege sie mit etwas Abstand zueinander auf das Backpapier. Jetzt müssen diese noch ganz viele Löcher bekommen – am besten pickst du mehrfach in den Teig mit einer Gabel. Weist du noch warum? Genau, damit die Luft raus gehen kann.

Schiebe das Backblech auf die mittlere Schiene deines Backofens und warte nun 8-10 Minuten ab bis das Knäckebrot sich bräunlich verfärbt. Erst dann kannst du das Backblech herausnehmen. Wenn du nicht wie Spatzl die ganze Zeit gebannt vor dem Ofen sitzen willst, kannst du in der Zwischenzeit schon die nächsten Kreise vorbereiten.

Die fertigen Knäckebrote legst du direkt auf ein Küchenrost zum Auskühlen – lass dir hier bitte wieder helfen, da das Backblech und der Ofen sehr heiß sind. Verwahre das ausgekühlte knusprige Knäckebrot am Besten in einer gut verschließbaren Dose auf.

Schneggis Tipp: Aus dem kleinen Rest vom Teig kannst du deiner Kreativität freien lauf lassen und verschiedene Formen wie Herzen, Sterne oder Kreise formen. So hast du dein ganz eigenen Knäckebrot.

Lass uns ruhig wissen, wie deine Knäckebrote gelungen sind und mit welchen Belag du diese gerne knabberst. Schneggi liebt zum Beispiel Leberwurst dazu und Spatzl kann sich zwischen Marmelade und Honig einfach nie entscheiden… Unter [email protected] kannst du uns gerne Bilder senden – wir schauen, dass wir diese dann in unsere Galerie aus aller Welt integrieren können.

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